Feuchte Mauern

Um zu verstehen, warum uns modriger, feuchter Geruch in die Nase steigt, wenn wir im Sommer einen Altbau betreten, müssen wir uns zwei Dinge ansehen. Zum einen den generellen Feuchteeintrag in ein Haus. Der wird zumeist unterschätzt. Zum anderen den Baustoff und seine Herstellung, aus dem früher Häuser errichtet wurden. Und wie sich die Mauer im Laufe der Zeit verändert hat.


Feuchteeintrag in ein Gebäude

Feuchte und salzbelastete Mauern sind vorwiegend in Altbauten und Gründerzeithäuser zu finden. Dies hat seinen Grund, der aber entgegen der weit verbreitenden Meinung nicht in der aufsteigenden Feuchtigkeit alleine zu finden ist.

Steigt Feuchtigkeit nur Auf?

Das Bundesdenkmalamt hat 2014 eine umfassende Broschüre publiziert: "Standards der Denkmalpflege". Hier kann man folgendes nachlesen:

 

Mauerfeuchte ist in der Regel eine Mischfeuchte. Dabei ist Kapillarfeuchte
nur ein – mitunter sogar nur kleinerer – Aspekt.

Woher kommt die Feuchtigkeit?

Was hat das zu bedeuten?

Lesen Sie weiter: Historische Baustoffe

 

Die neben stehende Skizze verdeutlicht die  Feuchtigkeitseinbringung in ein Gebäude.

  • kapillarer Feuchteeintrag
  • hygroskopische Feuchtigkeit
  • Kondensation

Fazit: Feuchtigkeit ist in der Regel eine Mischfeuchte. Dabei ist Kapillarfeuchte nur ein - mitunter sogar nur kleinerer - Aspekt.