FAQ zu Duofor

  1. Wie werden die Platten verlegt?
  2. Wie werden die Platten miteinander verbunden?
  3. Welche ökonomischen Längen stehen zur Verfügung?
  4. Wie überlappen die Platten in Längs- u. Querrichtung?
  5. Sind die Balken stabil genug für diesen Bodenaufbau?
  6. Wie werden die Platten zugeschnitten?
  7. Wie groß darf der Abstand zwischen den Balken sein?
  8. Muss man Platten bei den Zementarbeiten stützen?
  9. Können die Platten verschraubt / verklebt werden?
  10. Wie werden die Platten befestigt?
  11. Wieviel Zement muss aufgebracht werden?

12. Darf ich direkt mit Zementestrich arbeiten?
13. Wieviel kg Zement werden pro m2 benötigt?
14. Wie lange muss der Zement trocknen?
15. Benötigt man eine zusätzliche Bewehrung und Erdung?
16. Wie erhält man wasserdichte Randabschlüsse?
17. Verklebt man die Fliesen direkt auf dem Estrich?
18. Wie hoch ist der Feuerwiderstand?
19. Wie erhält man einen schallisolierten Fußboden?
20. Kann anderes Dämmmaterial verwendet werden?
21. Was besagen die Werte R’w und L’nw?
22. Wie wird eine Fußbodenheizung eingebaut?


Alle Antworten unten stehend:


1) Wie werden die Platten verlegt?

Die erste Platte (B) quer zur Profilrichtung auf der Tragkonstruktion anbringen (Beschriftung unten). Die zweite Platte (B) wird um 180° gedreht (Beschriftung unten). Diese Methode in der Breite wiederholen. Die Platten werden in der Längsrichtung gekoppelt.
Die Platte (A) zuerst umdrehen (Beschriftung oben). Die nächste
Platte (A) ebenso wie bei Platte B um 180° drehen (Beschriftung
oben).

2) Wie werden die Platten verbunden?

In der Länge: Verlegen Sie die erste und dritte Platte mit dem Aufkleber nach unten. Die zweite und vierte Platte werden mitdem Aufkleber nach oben verlegt. In der Breite: Farbkennzeichnung auf Farbkennzeichnung.


3) Welche ökonomische Längen stehen zur Verfügung?

Am ökonomischsten ist es, die standardmäßige Plattenlänge zu verwenden. Die Standardlängen stimmen oft mit den vorhandenen Balkenabständen + 100 mm für die Überlappung in Längsrichtung überein.

1300mm: 2 x 600mm + 100mm/1600mm: 3 x 500 mm + 100mm.

1900mm: 3 x 600mm + 100 mm/2200mm: 3 x 700mm + 100mm.


4) Wie überlappen die Platten in Längs- u. Querrichtung?

Auf Balken: In Längsrichtung Überlappung zwischen 50 und
100 mm direkt auf dem Balken.

Auf Dielung: In Längsrichtung kann die Überlappung nach freier Wahl zwischen 50 und 100 mm erfolgen. In der Breite werden die Profile nur mit der Außenseite aufeinander gelegt, Farbmarkierung auf Farbmarkierung.


5) Sind die Balken stabil genug für diesen Bodenaufbau?

Nach Angabe der Balkenbreite und höhe, des größten Abstandes der Balken (Mitte/Mitte) kann DUOFOR Ihnen kostenlos einen Verlegeplan und eine Plattenoptimierung anfertigen.


Weitere notwendige Informationen:

  • Welche Unterdecke wird an den Balken befestigt?
  • Werden wohnungstrennende Wände eingebaut?
  • Wie ist die Raumnutzung (Wohnung, Büro etc.)?
  • Wie ist die Gesamtstärke des Schwalbenschwanzbodens?
  • Wie wird der Bodenbelag aussehen?

6) Wie werden die Platten zugeschnitten?

Verwenden Sie zum Schneiden der Schwalbenschwanzplatten einen Trennschleifer mit Metallscheibe.


7) Wie groß darf der Abstand zwischen den Balken sein?

Die Duofor – Schwalbenschwanzplatten können problemlos mehr als 60 cm frei überspannen (s. Frage 8).


8) Muss man Platten bei den Zementarbeiten stützen?

Wenn die Platten nicht vernagelt werden, können ohne Unterstützung mit einer Zementschicht von 35 mm bis zu 1,20 m frei überspannt werden. Wenn die Platten vernagelt werden, können ohne Unterstützung mit einer Zementschicht von 35 mm bis zu 1,50 m frei überspannt werden.


9) Können die Platten verschraubt / verklebt werden?

Nach Möglichkeit sollte man die Platten nicht verschrauben, sondern durch das obere Profil an jedem Balken mit drei Nägeln pro Plattenbreite vernageln. So gibt man dem Fußboden eine gute Stabilität. Bei Einbau einer Fußbodenheizung werden die Duofor Platten mit nur zwei Nägeln pro Plattenbreite vernagelt.


10) Wie werden die Platten befestigt?

Legt man keinen Wert auf einen schallgedämmten Fußboden, so kann man die Duofor – Platten mechanisch befestigen, bevorzugt vernageln.


11) Wieviel Zement muss aufgebracht werden?

Bei Standardfußböden 20 mm, Standardfußböden im Nutzbau 36 mm, schallgedämmten Fußböden 34 mm, Böden mit Fußbodenheizung 40 mm, bei Überspannungen größer als 1,5 m 54 mm oder mehr auf die Schwalbenschwanzplatten aufbringen.


12) Darf ich mit Zementestrich arbeiten?

Ja, die Duofor-Fußböden sind sowohl mit Beton, als auch mit Zementestrich getestet worden. Die Qualitätsklasse des Zementestrichs sollte mindestens C 20 betragen.


13) Wieviel kg Zement werden pro m² benötigt?

Zementestrich auf der Platte: Qualität C20 , Verbrauch
25 kg/m2/cm. Beton auf der Platte: Qualität C20/25, Verbrauch 25 kg/m2/cm. Achtung! Rechnen Sie mit 20 kg/m2 extra für die Ausfüllung der Platten.


14) Wie lange muss der Zement trocknen?

Nach 3 Tagen können Sie den Fußboden vorsichtig betreten. Nach einer Woche hat der Fußboden etwa 80 % seiner endgültigen Festigkeit. Faustregel: Eine Woche pro cm Zementschicht.


15) Benötigt man eine zusätzliche Bewehrung und Erdung?

Nein, die DUOFOR® – Schwalbenschwanzplatte dient gleichzeitig als Bewehrung. Nein, Sie können direkt auf der Platte erden.


16) Wie erhält man wasserdichte Randabschlüsse?

Der Randanschluss wird im Eckbereich mit handelsüblichen Abdichtungsstreifen wasserundurchlässig abgedichtet. Die Abdichtungsstreifen werden horizontal und vertikal zum Fußboden und zur Wand verklebt.


17) Verklebt man die Fliesen direkt auf dem Estrich?

Achtung!  Die Fliesen dürfen nicht direkt in den Estrich des Schwalbenschwanzbodens verlegt werden. Die Fliesen werden mit einem handelsüblichen Mörtels oder Fliesenklebers verlegt.


18) Wie hoch ist der Feuerwiderstand?

Die Duofor - Schwalbenschwanzplatte hat bereits einen Feuerwiderstand von 60 Minuten. Eine Holzdielung oder eine Holzplatte ist nicht unbedingt notwendig. Die Stärke der Holzbalken hingegen ist entscheidend für den Feuerwiderstand. Die Unterdecke stellt lediglich einen zusätzlichen, weniger entscheidenden Feuerschutz dar. DUOFOR rechnet die Gesamtkonstruktion für Sie durch.


19) Wie erhält man einen schallisolierten Fußboden?

Verlegen Sie auf der Dielung bzw. auf den Holzbalken vor Aufbringen des Schwalbenschwanz – Fußbodens DTS – Trittschallstreifen. Der gesamte Fußboden wird durch das Anbringen von Randdämmstreifen völlig vom Mauerwerk abgekoppelt und so schallmäßig isoliert.

Achtung! Die Schwalbenschwanzplatten nicht vernageln! Geschieht dies trotzdem, so entstehen Schallbrücken und somit eine Schalltransmission!


20) Kann anderes Dämmmaterial verwendet werden?

Ohne Abstimmung sollten keine anderen Schalldämmstreifen verwendet werden. Die Stärke des Fußbodenaufbaus ist so gering, dass eine optimale Federwirkung absolut notwendig ist. Ist das Dämmmaterial zu wenig elastisch, erhält man eine ungenügende Federwirkung und das wirkt sich negativ auf den Trittschall aus.

Ist das Dämmmaterial zu weich, entstehen durch eine zu hohe Federwirkung kleine Risse im Fußboden. Bei vollständig durchgetrocknetem Estrich sind die Risse noch deutlicher zu erkennen. Ein zu weiches Material kann im Laufe der Zeit unter der statischen Last weiter einfedern, wodurch das Material seine Elastizität verliert. Im Laufe der Zeit können bei Verwendung von ungeeignetem Dämmmaterial Risse im Fußboden und im Randbereich entstehen.


21) Was besagen die Werte R’w und L’nw?

R`w: Luftschallwert: Nach der Norm ≥ 54 dB.

Vibration der Luft, erzeugt durch Schallquellen wie Stimmen, Radio etc. Der Luftschall bringt z.B. durch eine Wand hindurch die Luft in einem benachbarten Raum zum Vibrieren.

L`nw: Trittschallwert: Nach der Norm ≤ 53 dB.

Der Trittschall wird verursacht durch Laufen, Stoßen etc., ohne Einwirkung von Luft.

Normale Sprache: R`w von mindestens 54 dB

Laute Sprache: R`w von mindestens 59 dB


22) Wie wird eine Fußbodenheizung eingebaut?

Die Duofor – Schwalbenschwanzplatten müssen ausreichend befestigt werden und mit Hilfe von Isolationsstreifen muss Abstand zu den Wänden gehalten werden. Die Fußbodenheizungsrohre müssen quer zur Profilrichtung angebracht und ausreichend befestigt werden. Die Zementschicht auf den Rohren muss mindestens 20 mm betragen.



Duofor - Schalbenschwanzplattenfußböden werden nach der Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung geliefert. Produktion nach NEN-EN ISO 9001:2008/DIN 18807-1:1987-06. Stahlqualität S320GD mit 275 g Zink/m2.

Umweltklasse / Erlaubte Anwendungsgebiete:

C1 : Beheizte Gebäude mit einer normalen Atmosphäre. Zinkqualität Z100 (100 g Zink/m2)

C2 : Unbeheizte Gebäude mit einer Atmosphäre wo Kondensat auftreten kann. Zinkqualität Z275(275 g Zink/m2).

Eine Unterschreitung der zugelassenen Werte verkürzt die Lebensdauer der Bewehrung der Platten!!!